Infos

Fragen & Anworten

Vor Antritt einer Motorschlittentour kommen einem viele Fragen. Wir möchten Ihnen hier die wichtigsten und gängigsten Fragen vorab beantworten und Ihnen interessante Informationen über die Schneemobile liefern. Wenn Ihre Frage dennoch unbeantwortet geblieben ist, freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Wir beraten Sie gerne.

1.) Was ist ein Motorschlitten?

Als Schneemobile oder Motorschlitten (Snowmachines, Ski-doo, im engl. auch snöscooter genannt), werden Kraftfahrzeuge bezeichnet, die auf nicht präparierten Schneepisten ein bis zwei Personen transportieren können. Sie werden durch Kufen gelenkt, die Motorkraft wird über eine Kette übertragen. Gelegentlich werden sie auch Ski-doo genannt. 1922 baute Joseph-Armand Bombardier das erste Schneemobil „Ski-dog“, das durch einen typografischen Fehler zu „Ski-doo“ wurde. Früher kamen ausschließlich luftgekühlte Zweitaktmotoren zum Einsatz; in den letzten Jahren werden vermehrt auch flüssigkeitsgekühlte Viertaktmotoren verbaut. Die Motorleistung reicht von etwa 30 kW bis 220 kW. Schneemobile werden vor allem als Arbeitsgerät für Forstarbeiter, Rentierzüchter und als eiliges Transportmittel in Skigebieten, benutzt. In Mitteleuropa werden Schneemobile im Winter von Liftbetrieben als Beförderungsmittel sowie von Bergrettungsorganisationen zur Pistenrettung eingesetzt. Der Patient wird dabei in einem Akia liegend quer auf dem Heck des Schneemobils oder auf einem meist gefederten Anhänger befördert. In Skandinavien werden die „Lappenmopeds“ überwiegend für den Alltag genutzt. Zur Unterstützung der Rentierfarmer, zum Transport von Mensch und Material in unwegsamen Gelände, zum Spuren der Loipen, etc. Nahezu alle Schlitten verfügen über eine Doppelsitzbank, selten werden Sie Einsitzer antreffen. Die Motorschlitten werden nur mittels Gas und Bremse (keine Schaltung) bedient und sind mit einer Gashebelheizung ausgestattet.

2.) Technischer Aufbau

Die Motorleistung wird über eine Keilriemenautomatik mit Fliehkraftkupplung auf eine mittig angeordnete Antriebsraupe (Gleiskette) aus Gummi übertragen; durch die lenkbaren Stahlblechski (meist mit Kunststoffaufsätzen) wird - mit Unterstützung durch Verlagerung des Körpergewichts - gesteuert. Zum Gasgeben kommt ein Daumengashebel wie bei Quads und ATVs zu Einsatz. Blockiert die Raupe, wird der Schlitten stark gebremst.

3.) Was ist eine Motorschlittentour?

Bei einer Motorschlittentour fahren Sie selbst/ oder als Beifahrer auf einem von SNOW KICK ausgeliehenen Schlitten hinter einem erfahrenen Guide hinterher. Ein Ausleih der Motorschlitten ohne Führer ist nicht möglich.

4.) Wer kann an einer Motorschlittentour teilnehmen?

Jeder. Sie sollten allerdings über eine durchschnittliche Kondition verfügen. Als Fahrer/in für geführte Touren benötigen Sie keinen Führerschein, müssen aber das 18. Lebensjahr vollendet haben.

5.) Wie groß sind die Gruppen?

Die Größe der Gruppen hängt von der Anzahl der gebuchten Motorschlitten ab. Eine Tour beginnt ab 2 Schlitten.

6.) Wie lange dauern die Touren?

Es werden ½ Stunde, 1 und 2 stündl. Touren angeboten. Spezielle Kundenwünsche bei größeren Veranstaltungen (Weihnachtsfeier, Firmenjubiläum etc.) werden gesondert abgesprochen.

Kurze und Mittlere Touren (½ - 1 Stunde): Schnupperkurs und Geländetour für Einsteiger/ Fortgeschrittene
Bei allen Touren bieten wir eine preislich gestaffelte Nutzung des Motorschlittens für ein und zwei Personen an. Es können jedoch nur zusammen gebuchte Gäste einen Motorschlitten gemeinsam nutzen. Bei Alleinreisenden oder Gruppen mit Bekannten in ungerader Anzahl, ist die Buchung mindestens eines Schlittens zur Alleinbenutzung unvermeidbar.

Lange Touren (ab 2 Std.): Geländetour für Fortgeschrittene bzw. die bereits Kenntnisse über das Motorschlittenfahren besitzen
Für längere Touren empfehlen wir Motorschlitten nur zur Alleinbenutzung an, da die Strecke sehr anspruchsvoll verläuft. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es für Anfänger schwieriger ist, diese Wegeführung auf langer Distanz im Team mitzuhalten.

7.) Werden unterwegs Pausen eingelegt?

Abhängig vom Wetter und der Streckenführung können Sie davon ausgehen, dass ein bis zwei Pausen während der Tagesetappe eingelegt werden. Auch um zwischendurch eine kleine Fotopause durchzuführen.

8.) Wie schütze ich mich gegen die Kälte?

Am besten ist eine warme Winterbekleidung (Skibekleidung, Handschuhe, Mütze etc). Die beheizten Handgriffe und die Beinverkleidung schützen zusätzlich vor dem Fahrtwind, welcher auch durch die windabweisende Scheibe verringert wird.

9.) Besteht eine Helmpflicht?

Nein. Jedoch ist dieser bei den Touren von Vorteil, da er zusätzlichen Verkehrschutz bietet und weiter wirksam vor der Kälte schützt.

10.) Finden die Touren bei jedem Wetter statt?

Wie bei allen Aktivreisen in der Natur gilt dieses ganz besonders – es muss immer davon ausgegangen werden, dass Programmänderungen nicht ganz unvermeidlich sind. Das geschieht zwar sehr selten, kann aber vorkommen, insbesondere bei Schneesturm oder extremer Kälte oder Dauerregen, unerwartete Schneeschmelze. Für uns steht die Sicherheit an vorderster Stelle. Eine Programmänderung wird nur dann vorgenommen, wenn es aus Sicherheitsgründen erforderlich erscheint.

11.) Was ist bei der Tour inbegriffen?

Motorschlitten, Skibrillen, fachkundige Tourbegleitung